zwickmühle

seit 2 stunden liege ich grübelnd im bett.
luxus, ich weiß.
andere müssen um die uhrzeit aufstehen und arbeiten gehen.
ich demnächst auch wieder und genau darum geht es.

ab januar möchte ich mit 3 anderen frauen eine praxis eröffnen.
darüber reden tun wir jetzt ca seit märz.
eine davon kenn ich jetzt ca 1 jahr, die anderen 2 habe ich jetzt erst 2 mal getroffen.
eine davon steigt erst ein halbes jahr später ein.
das alles bedeutet viel, wirklich viel geld, zeit und energie.
die ersten monate werden sicher nicht leicht.
außerdem liegt unser wunsch-kiez 2 bezirke weit weg, also ca. 30-45min mitm fahrrad entfernt.

leider (?) habe ich jetzt erfahren, dass auch ne andere praxis noch jmd sucht.
genau die, von der ich schon in der ausbildung geträumt habe.
direkt um die ecke.
in der war ich schon zur rückbildung und die sind einfach super nett.
das wäre quasi ein gemachtes nest, nichts mehr mit raumsuche, malern, einrichten usw…

und nun???

was mich am meisten sorgt, ist: was ist dann mitm igel?
in 4 monaten gehts los, dann ist er knapp ein jahr alt.
was sagt er dazu wenn aus 24h-mama plötzlich 24h-papa wird und mama nur noch ab und zu da ist…?
und wie läufts dann mitm stillen weiter?
wird er ohne brust überhaupt einschlafen?
wahrscheinlich wird er das alles besser verkraften als ich, mir blutet das herz beim gedanken daran, mein ein und alles nicht mehr den ganzen tag an mir zu haben 😦

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Ein Gedanke zu “zwickmühle

  1. bauchundnase schreibt:

    Ich überlege die ganze Zeit, ob ich dir hier einen Rat geben kann oder es lieber lasse. …
    Wahrscheinlich würde ich mich lieber ins gemachte Nest setzen wollen. Aber die anderen Kolleginnen vor den Kopf stoßen? Auch blöd!
    Eine eigene Praxis hat schon was. Aber finanziell ist das nicht zu unterschätzen. Ich weiß, wovon ich rede. Hab das alles schon hinter mir. Bei Praxiseröffnung war ich im 8. Monat schwanger, getrennt haben sich meine Kollegin und ich nach nur einem Jahr. Es ging nicht gut. Und das ganze Geld, die Zeit, die Träume … alles lief den Bach runter. Traurig, sehr traumatisch … und das alles nur, um den Traum von der eigenen Praxis zu verwirklichen. Mein Kind musste damals nebenher laufen. Einen 12-Stunden-Papa gab es nicht, der hat das Hauptgeld verdient.
    Heute würde ich das nicht mehr machen. Dann lieber ins gemachte Nest setzen.
    Eine schwere Entscheidung! Ich wünsch dir viel Weisheit dafür!

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