schaffe, schaffe, häusle baue…

tjaja, kaum geht frau wieder einer geregelten (dass ich nicht lache) beschäftigung nach, kommt direkt der größenwahn.

ich will raus.
und zwar richtig.
kein bock mehr, mich mitm fahrrad auf hauptverkehrsstraßen durchzukämpfen.
ätzend, nirgendwo im öffentlichen raum telefonieren zu können, weil es schlichtweg fast überall zu laut/vollgestopft/hektisch ist.
traurig, krampfhaft nach grün+natur suchen zu müssen zwischen betonklötzen.

echt, stadt nervt.
leider gibts erstmal keine andere perspektive.
herr schinken würde nicht mal ausm kiez wegziehen, geschweige denn, raus in die brandenburger (mecklenburger?) walachei.
da er meine 24h-rundum-sorglos-glücklich-kinderbetreuung ist, hat er leider das sagen.
und naja, ist schon auch ok, ihn so immer zu sehen, ich mag ihn ja auch, nech…alleine raus fällt flach.
am sonntag haben wir in unseren zwei kinderfreien stunden unser „anwesen“ beackert: geharkt, gerecht, gebuddelt, zaun geflochten…alter, war das geil!
leider trotzdem neben einer hauptverkehrsstraße, ruhig ist was anderes.

ruhe gibts in berlin eigentlich nur sonntag morgens 8.00uhr, aufm weg zum späti, frühstück fangen.
dann mag ich die stadt.
nur ein paar verstrahlte der letzten nacht, die irgendwie immer wachen alkis vom bahnhof, sonst kein mensch weit und breit.

achja, nen haus könnte ich mir selbstvertsändlich auch nicht leisten.
aber ich hätte gerne ein ziel, irgendwas, von dem ich in den nächsten fünf jahren träumen könnte.

any ideas?

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. catzenkind sagt:

    wir wollen auch raus aus der stadt. unsere ist zwar nicht so groß wie berlin, aber eben auch voller autos, personen und geschäften. wir haben glück, dass wir das elternhaus meines freundes beziehen können. das müssen wir zwar auch umbauen, aber so teuer wie ein neubau wird es nicht. gibt es nicht gerade im osten relativ günstige häuser, wenn man denn bereit ist, viel umzubauen? ich glaube, man darf bei dem ganzen rausziehen nicht vergessen, dass man dennoch geld brauchen wird (um zum beispiel die schulden fürs haus abzubezahlen). und so eine pendelexistenz, naja. aber da hast du es eigentlich ja gut, weil du arbeiten kannst, wo es kinder gibt (spricht das gegen brandenburg?). ich würde die augen offen halten nach zwangsversteigerungen oder aber überlegen, ob ihr nicht mit jemandem zusammen ein haus kaufen wollt, das finde ich eigentlich toll.

  2. Klaus sagt:

    mach doch noch mehr Kinder? Ist eine schöne Perspektive oder?

  3. Nicola sagt:

    Davon träumt fast jede Mutter, die ich kenne…. es gibt rund um Berlin immer mal wieder Projekte, wie das Stadtgut Blankenfelde z.B. oder weiter weg der Lebenspark Tollense. Das sind Optionen jenseits vom Einfamilienhaus oder dem gemeinsam mit anderen gekauften Bauernhof…aber ich kenne bisher niemanden, der das wirklich durchgezogen hat. Oder – warte – doch: Einige Mamas aus unseren Mütterteams ziehen bald in Blankenfelde ein. Bin gespannt, was sie erzählen.

  4. @catzenkind
    an so etwas ist bei uns überhaupt gar nicht ernsthaft zu denken, leider.
    finanziell liegt das jenseits unseres derzeitigen horizontes, egal, wie günstig ein haus zu kaufen wäre. selbst für geschenkt bräuchten wir dann noch geld zum sanieren…
    und naja, ich alleine kanns halt eh nicht und wenn der liebe herr vater so gar nicht will…
    ich hoffe, ihr habt mehr glück und kommt bald irgendwohin ins grüne.

    @klaus
    ob das unsere finanzielle situation aufpimpen würde?
    ich weiß ja nicht…

    @nicola
    ich bin gespannt, ob ihr es demnächst durchzieht 😉

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