Testen. Oder auch: Unsere Verwahrlosung

2.24Uhr.
Alle schlafen, endlich.
Bis vor 10 Minuten war das große Kind noch wach, hockte vorm Tablet.
Wir Eltern und das Baby sind schon längst schlafen gegangen, ich bin eher aus Versehen eingeschlafen (konnte mich dem Sog nicht entziehen) und habe dem großen Kind daher nicht Bescheid gesagt, dass ich den Tag jetzt ganz offiziell beende.
Irgendwann stand es dann vor mir, es hatte noch Hunger. Ich erinnere mich dunkel an „Kühlschrank….Joghurt“. Später stand es wieder da, ich solle etwas kochen.
Anschließend verzweifeltes Weinen vor der Schlafzimmertür, weil der Hunger so stark sei, zudem wäre ihm langweilig und – der Klassiker – es sei einfach nicht müde. Die Uhr vorm Park draußen zeigte 1.45 Uhr.

Taumelnd wanke ich mit ihm ins Kinderzimmer, bespreche Lautstärke vs. Schlaf anderer, sowie meine akute Kochunlust.
Noch mehr Tränen, mehr Empörung.
Einen Joghurt später frage ich, ob es nicht doch mit ins Bett kommen möchte.
Kurz darauf kuschelt sich der lange Kerl an mich, freut sich über die Wärme und sagt: „Danke Mami, dass du mich ins Bett gebracht hast.“

Wieder was gelernt.
Wir beide.

Und nun gehabt euch wohl.

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