Sonntagssüß

Kurz nach sieben muss es sein, durch den Spalt im Vorhang fällt schummrige Helligkeit. Das Baby neben mir wurschtelt rum, fummelt an meinem Tshirt, guckt mich im Dämmerlicht mit großen Knopfaugen an. Ich kneife die Augen noch zu, in der Hoffnung, es würde vielleicht einfach wieder einschlafen. Nach einer Weile dreht es sich zu seinem…

Ich habe nicht weiter gemacht

Heute erscheint ein Beitrag von mir im umstandslos Magazin, welches diese Ausgabe das Thema „Weitermachen“ hat. Im Zuge dessen noch ein Text von mir zum Nicht-Weitermachen, was nicht zwangsläufig „Aufhören“ bedeutet. Ich gebe nicht leichtfertig auf, sowohl beruflich als auch privat habe ich mich durch einige Beziehungen und Tätigkeiten gequält. Mehr oder minder tapfer durchhalten,…

Testen. Oder auch: Unsere Verwahrlosung

2.24Uhr. Alle schlafen, endlich. Bis vor 10 Minuten war das große Kind noch wach, hockte vorm Tablet. Wir Eltern und das Baby sind schon längst schlafen gegangen, ich bin eher aus Versehen eingeschlafen (konnte mich dem Sog nicht entziehen) und habe dem großen Kind daher nicht Bescheid gesagt, dass ich den Tag jetzt ganz offiziell…

The Holy Green Smoothie Grail und ich

So, nun isses mal wieder soweit. Mein Ernährungstagebuch verlässt seine staubige Schrankecke, der Mixer steigt von seinem Thron auf dem Kühlschrank herab und die heilige Mutter Waage wird wieder täglich zu Rate gezogen. Ich hab zugenommen. Wahnsinnige vier Kilo in zwei Monaten. Wäre ich schwanger, wäre das ideal. So isses nun einfach scheiße. Schuld daran…

Meine große Scheide

…ist derzeit beliebtes Thema am Frühstückstisch (Pft.). Der spätere Berufswunsch des Kindes ist Samenzelle und mehrmals täglich wird seine eigene Zeugung und Geburt (mit großem Sprung aus der Fruchtblase) szenisch dargestellt. Mensch ahnt es schon: Er wird großer Bruder. In etwa zwei Monaten wird es soweit sein und sein Papa bekommt ein zweites Kind. Seit…

Raus.

Das hätte ich mir ja auch nicht träumen lassen. Da steh ich morgens 7.00 Uhr vorm Kleiderschrank (bereits fertig abgefrühstückt und geduscht), werfe Klamotten auf einen stetig wachsenden Haufen und esse mit etwas halbherziger Begeisterung Erdbeerkuchen aus Knete, während der Ein-Meter-kleine Kellner schon wieder die nächste Bestellung aufnimmt. Und ich finds gar nicht so schlimm….

Aha.

Das Kind ist nun eindeutig kein Kleinkind mehr. Wenn es aufwacht, hat es Mundgeruch.

Mein Nervenkostüm

Bereits vergangene Woche gab es eine hitzige Diskussion mit zwei Kommilitoninnen, warum ich denn (mit Kind) nicht noch 17.30 spontan an den See fahren möchte. Das sei doch gar nicht anstrengend. Ich muss doch nur am Wasser liegen und nichts tun. Und wir fahren auch ganz früh wieder zurück. Das Kind sei doch auch so…

Mal wieder…

Urlaub. Seit offiziell gestern sogar. Schön ist das. Aufgrund momentanen Geldmangels verbringen wir den momentan noch in der Stadt und schwitzen uns einen ab. Vielleicht komme ich dann aber auch mal zu was, sonst verbringen wir irgendwie nie so viel freie Zeit in unserer Wohnung. Gestern hab ich schon Bücher aussortiert und online vertickt, nun…

lasset die spiele beginnen

nun isses soweit: wenn der igel und ich uns zoffen, heißts mit zitternder unterlippe: „ich will zu paaaaaapiiiiiiiiiiiiiii!!!!!“ umgedreht genauso. dann kanns ja nicht mehr lange dauern, bis „aaaaaber bei papi darf ich das immer!“ kommt. 😉 (und ja, son bisschen wurmt mich das ja schon, bisher war einfach immer ich unangefochtene nummer eins…)

we proudly present…

ok, gewonnen hat: liebesleben. war jaaaaaaanz weit vorne. also, was gibt es dazu zu sagen? mein liebesleben. ähm ja.. nicht vorhanden. traurig, aber wahr. ich bin deshalb auch tatsächlich recht häufig traurig. in absoluten depri-phasen fühle ich mich komplett verlassen von der welt, einsam im alltagstrott vor mich hin wurstelnd, no-future und so… es geht…

alles oder nichts

tjaja, das leben. im urlaub waren wir (mit kühen, luft und zeit). plätzchen gebacken haben wir, gefühlte 10 bleche (vegan, gf, sojafrei usw usf..trotzdem lecker). die steuererklärung hockt mir im nacken (2012 natürlich), der übliche bürokram sowieso. und irgendwie vergingen so die tage. bisschen was passiert im kopf ist auch: am ersten nach-urlaublichen arbeitstag stand…