Mein Nervenkostüm

Bereits vergangene Woche gab es eine hitzige Diskussion mit zwei Kommilitoninnen, warum ich denn (mit Kind) nicht noch 17.30 spontan an den See fahren möchte. Das sei doch gar nicht anstrengend. Ich muss doch nur am Wasser liegen und nichts tun. Und wir fahren auch ganz früh wieder zurück. Das Kind sei doch auch so…

Mal wieder…

Urlaub. Seit offiziell gestern sogar. Schön ist das. Aufgrund momentanen Geldmangels verbringen wir den momentan noch in der Stadt und schwitzen uns einen ab. Vielleicht komme ich dann aber auch mal zu was, sonst verbringen wir irgendwie nie so viel freie Zeit in unserer Wohnung. Gestern hab ich schon Bücher aussortiert und online vertickt, nun…

lasset die spiele beginnen

nun isses soweit: wenn der igel und ich uns zoffen, heißts mit zitternder unterlippe: „ich will zu paaaaaapiiiiiiiiiiiiiii!!!!!“ umgedreht genauso. dann kanns ja nicht mehr lange dauern, bis „aaaaaber bei papi darf ich das immer!“ kommt. 😉 (und ja, son bisschen wurmt mich das ja schon, bisher war einfach immer ich unangefochtene nummer eins…)

we proudly present…

ok, gewonnen hat: liebesleben. war jaaaaaaanz weit vorne. also, was gibt es dazu zu sagen? mein liebesleben. ähm ja.. nicht vorhanden. traurig, aber wahr. ich bin deshalb auch tatsächlich recht häufig traurig. in absoluten depri-phasen fühle ich mich komplett verlassen von der welt, einsam im alltagstrott vor mich hin wurstelnd, no-future und so… es geht…

alles oder nichts

tjaja, das leben. im urlaub waren wir (mit kühen, luft und zeit). plätzchen gebacken haben wir, gefühlte 10 bleche (vegan, gf, sojafrei usw usf..trotzdem lecker). die steuererklärung hockt mir im nacken (2012 natürlich), der übliche bürokram sowieso. und irgendwie vergingen so die tage. bisschen was passiert im kopf ist auch: am ersten nach-urlaublichen arbeitstag stand…

filly-fan?

heute war in der kita kutschfahrt. beim abendbrot wollte ich mehr dazu herausfinden und das sind die fakten: es gab 3-4 pferde. sie waren blau und lila. die kutsche ist weit hoch, ganz schnell geflogen. gut wars.

geh aus mein herz und suche freud

heute hab ichs gewagt und bin mit dem igel einkaufen gegangen. inzwischen ohne krücken, in flipflops, weil keine anderen schuhe passen. ziemlich schiss hatte ich, dass mit nem völlig unausgelasteten flitze-kind irgendwas blödes passiert und ich mich mein leben lang dafür hassen werde, so immobil mit kind auf die straße gegangen zu sein. vor der…

einarmige banditin!

heut morgen waren wir ausnahmsweise echt gut in der zeit. frohgelockt flitzte ich durch die wohnung, da lauerte mir plötzlich das laufrad heimtückisch hinter einer ecke auf und zack – ich mutierte zum stier. brüllend. rot sehend. aua. der zeh gefühlt halb abgerissen, auftreten unmöglich. nach kurzer zeit war klar – so komme ich nicht…

confessions on a bathroomfloor

wir sind kleine schmuddelschweine. der igel fand baden als baby ganz schlimm (wie eigentlich alles), daher haben wir es nach drei versuchen sein gelassen und erst um den ersten geburtstag herum habe ich ihn in slow-mo ans wasser herangeführt, mit viel kuscheln, spielen, stillen. seitdem geht er mit wechselnder begeisterung baden. letzten sommer war es…

kamel durchs nadelöhr

ich will zum kindergeburtstag. das essen, die geschenke, alles schon im auto. nur das kind sitzt nackig „neeiiiiiin“ brüllend im wohnzimmer. seit ner stunde sollten wir da sein. manchmal weiß ich ja auch nicht…