The Holy Green Smoothie Grail und ich

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So, nun isses mal wieder soweit.
Mein Ernährungstagebuch verlässt seine staubige Schrankecke, der Mixer steigt von seinem Thron auf dem Kühlschrank herab und die heilige Mutter Waage wird wieder täglich zu Rate gezogen.
Ich hab zugenommen.
Wahnsinnige vier Kilo in zwei Monaten.
Wäre ich schwanger, wäre das ideal.
So isses nun einfach scheiße.

Schuld daran sind xyz und abc.
Ich hab viel Scheiß in mich reingestopft (kein Geld zum Einkaufen führt manchmal dazu, dass alte Kekse ein vollwertiges Abendbrot darstellen sollen), mit dem neuen Mann an meiner Seite (bzw auf dem Skype-Bildschirm) so getan, als wäre ich vööööllig normal (‚Nach 18.00 Uhr noch essen? – Klaro, kein Problem.‘ ‚Mit dem Kind Eis essen gehen und ich ess auch eins? – Mach ich doch immer so.‘) und irgendwie die Kurve nicht mehr gekriegt.
Passiert.
Zumindest mir immer mal.

Außerdem hab ich seit Studiumsbeginn (Heute, vor genau einem Jahr. Ja, ich sitz jetzt grad Zuhause. Ja, ich find das völlig okay. ) begonnen wieder literweise Kaffee in mich reinzuschütten und hab das in den Semesterferien leider, leider auf Frappé umgestellt.

Ich fühl mich schlapp und unfit, meinem Spiegelbild würde ich am liebsten ins Gesicht spucken und so einige Klamotten kneifen und spannen an allen Ecken und Enden.

Zeit, das sich was dreht.

Und ihr müsst jetzt hier und auf Instagramm für ne Weile ein paar ‚Ach, was ernähr ich mich heute wieder gesund‘-Bilder aushalten.
Verzeiht es mir.

Körperwelten. Jetzt mit Haut drüber. In echt.

Ein eeeewiges Thema.
Das hier find ich ziemlich beeindruckend.
Und ich frage mich, woran die Unterschiede wohl liegen mögen..?

Ich kann mich nicht erinnern, jemals (Großes Wort. Sagen wir einfach ab der Pubertät.) ein positives Bild von meinem Körper gehabt zu haben.
Ich fand mich immer zu fett.
Wurde zwar nur „die Dicke“ genannt, aber in meinen Augen war ich unsäglich fett.
Das finde ich auch jetzt noch häufig, obwohl ich etliche Kilo leichter bin.
Mein morgendlicher Gang auf die Waage bestimmt so gewaltig meine Laune für den Tag, dass es mehr als gruselig ist. (Schon der morgendliche Gang ist nicht immer drin. Wenn ich den Tag/die Tage davor „böse“ gegessen habe, fällt der aus. Weil ich mich nicht traue und Angst vor den Zahlen habe.)
Wieviele Diäten ich in meinem Leben begonnen/durchgezogen habe, kann ich beim besten Willen nicht sagen.
Soviel ist klar: mein Stoffwechsel ist im Arsch.
„Normal“ essen ist nicht.
Am liebsten hätte ich eine Sonde, die mich ernährt, dann müsste ich mir keine Gedanken mehr machen.
Kein Einteilen mehr in „gut“, „geht so“ und „böse“.
An schlimmen Tagen habe ich das Gfeühl gar nichts essen zu können, weil alles böse ist, mit Fett, Kohlenhydraten, mehr Kalorien als ein halbes Glas Wasser.
Meine bloße (abartige) Existenz war mir etliche Jahre peinlich, schon Einkaufen hat mich puterrot werden lassen, weil ich andere Menschen mit mir und meinem Körper konfrontiert habe. (Nein, ich war nie nackt einkaufen.)
Auch jetzt schäme ich mich manchmal noch für mein Da-sein.
Aber es ist selten geworden.
Mein Körper war nie mein Feind, er war abstrakt, abgespalten, nicht zurechnungsfähig, fremd.
Dementsprechend verzerrt war und ist mein Selbstbild.
Ich muss mich an Zahlen lang hangeln, seien es sichtbar gewordene Kilos auf der Waage, durchgehaltene Diät-Tage oder die Anzahl der über den Tag verspeisten Mahlzeiten (geteilt durch die guten/bösen Lebensmittel) um einschätzen zu können, wie er wohl eventuell aussehen könnte.
Auch das ist relativ.
Die Arme sind immer zu Fledermausartig, der Bauch zu rollig, die Oberschenkel zu breit, der Hintern zu hängend.
Egal, was die Waage sagt.
Während einer Therapie sollte ich ein paar Mal skizzieren, was mir an meinem Körper gut gefällt.
Meine Füße fand ich gut.
Der Rest (Augenbrauen, Handgelenke) war gelogen, um nicht ganz so erbärmlich zu wirken.
Inzwischen mag ich meine Handgelenke aber wirklich.
Meistens jedenfalls.
Leider sind meine Finger zu fett.
Passen damit dann wenigstens zum Rest des Körpers.

Und nun?
Tatsächlich habe ich trotzdem momentan das beste Körpergefühl meines Lebens.
Einerseits sind die Zahlen recht gnädig, andererseits gibt mir ein Kind auch ein wenig eine Ausrede für meinen Schwabbelbauch und die Hängebrüste. (Blablabla, tut es nicht und sonstwas fürn Arsch. Für mich tut es das.)
Und nun kommt das irrste: ich habe tatsächlich die ersten Male im Leben gesagt bekommen, dass ich schön bin, mein Körper begehrenswert ist (ich wähle mal ein alltagstaugliches Wort), sich gut anfühlt.
Was das für einen riesen Unterschied macht, hätte ich nie gedacht.
Danke dafür, von ganzem Herzen, auch, wenns vielleicht gelogen war.
Nicht danke an meine Familie, die mir so etwas nie gesagt hat, mich eher mit Diät-Tipps, mahnenden oder „witzigen“ Sprüchen versorgt hat und es immer noch tut.

Was ich damit sagen will?
Keine Ahnung.
Wird die Sucht nach diesem Hochgefühl des Hungerns jemals wieder verschwinden?
Unwahrscheinlich.
Körperlichkeit ist nicht einfach.
Zumindest nicht für mich.
Ich bin in diesem Zusammenhang saufroh, einen Sohn zu haben, bei einer Tochter hätte ich viel mehr Angst ihr Körperbild unabsichtlich zu verkacken.
Ihm sage ich so oft es geht, wie unglaublich schön er ist.
Aus vollem Herzen.

(Und wer jetzt mit Diät-/Sporttipps kommen will: bitte Maul halten. Ernsthaft.)

 

 

Hier noch ein Text der Mädchenmannschaft zum Thema.

ick will ja nüscht sagen, aaaber..

..ick, werd fett.
voluminös.
mehr.

jeden tag.

anfangs hat unsere grandiose diät ja zu nem rapiden gewichtsverlust geführt (das einzige, was mich etwas bei laune hielt), jetzt nehm ich einfach kontinuierlich zu.
inzwischen bin ich bei meinem nach-schwangerschafts-wochenbett-gewicht angelangt und das nervt.
tierisch.
ich fühle mich unwohl wie seit jahren nicht mehr und finde mich in allen meinen klamotten nicht tragbar.

sicher liegt das am abnormen kartoffel-reis-konsum, aber dagegen kann ich nun wenig machen.
gemüse pur ohne alles? – ähm nö.
zeitweise habe ich auch mal unmengen an schokolade gefuttert, da waren mir die steigenden zahlen auf der waage plausibel. aber auch jetzt ohne schokolade wirds einfach immer mehr.

in „vegan for fit“ hatte ich vor ein paar monaten mal reingeblättert, leider waren 99,9999% der rezepte für uns nicht essbar.
und sport?
hahahaha…nee, ist klar, ich stell mirn wecker auf 4.30uhr und geh ne stunde joggen.

menno.

bedürfnisorientiert war mal…

essen war mir eigentlich nie so sonderlich wichtig.
ich hätte mir auch ne sonde legen und mich dadurch ernähren können.
dachte ich.
wie so oft: was mensch an irgendetwas hatte, merkt er/sie meist erst, wenns fehlt.

seit unserer turbo-diät bin ich echt essensgeil.
ich hab kaum noch andere gesprächsthemen, suche rezepte, schleiche um kochbücher herum.
natürlich nicht zuviel, sonst überkommt es mich.

gestern musste ich arbeitstechnisch nen kuchen backen.
ah.
ging nur abends, weil unmöglich mit kleinkind, das nix davon essen darf und spätestens bei den äpfeln kollabiert wäre.
ganz ganz heimlich musste ich mir am schluss 3 streusel in den mund stecken.
der geruch hat mich schlichtweg irre gemacht.
und dann heute waren wir umgeben von kuchen.
alles voll, überall leute mit papptellern, schmauswnd, genießend.
ne eismaschine gabs auch. und waffeln.
der igel ist echt mein persönlicher hero: hat zwar nach „kuchä?“ gefragt, aber dann brav seine lecker-schmecker-„reifwaffl“ gefuttert, der gute.

und immer wieder, wenn wir vor der grauen pampe hocken, denke ich an die vielen milliarden menschen die tagein, tagaus sowas essen.
schon immer.
und froh sind, wenn sie sowas überhaupt essen können.
die letzten jahrtausende (wie lange gibts die menschheit schon? *hust hust*) war das auch in unseren breitengraden normal.
morgens irgend ein brei: getreide mit wasser. zum aufpimpen vlt noch kräuter rein.
mittags auch.
und abends sowieso.

ab.artig.

unsere bisherigen versuche etwas neues einzuführen, scheiterten kläglich.
der igel hats mit großer (!) begeisterung gegessen und sah dann am nächsten morgen aus wie nach nem anaphylaktischen schock.
super sache.
ich habe wirklich angst, dass unsere nahrungsmittelauswahl auch in zukunft noch lange eingeschränkt bleiben wird.
das macht mir echt zu schaffen, ich habe das gefühl, ein großes stück lebensqualität und unbeschwertheit verloren zu haben.

du bist, was du ißt – eine pellkartoffel?

ernährung/bzw nicht-ernährung ist ja bei den meisten weiblichen menschen in den industrienationen irgendwie immer ein thema.
unzählige diäten begleiten viele frauen durchs leben, so auch mich.
aktuell bin ich endlich wieder beim prägraviden gewicht angelangt – und fühle mich so dick wie niemals zuvor.(das ist natürlich maßlos übertrieben – die ausmaße zum ende der schwangerschaft hin sind kaum zu toppen…)
es scheint aber eine unüberwindbare grenze zu geben, seit jahren stagniert mein gewicht immer wieder an einem punkt, mehrere kilo von meinem imaginären traumgewicht entfernt (welches ich zuletzt mit 10jahren besessen haben dürfte…).
vermutlich will das mein körper so – blödie.
ich will ja nur mal gucken, wie ich so in schlank aussehen würde…wenns kacke ist, kann ich ja jederzeit wieder hochgehen, kein problem, eine sache von 2 wochen.
und nein, ich rede nicht davon, das ich mich von 45kg endlich auf 39kg runterhungern möchte, es geht um einen ganz normalen rahmen.

habe neulich „eat pray love“ gesehen – zeitverschwendung, trotz des netten titels.
geht um essen, beten, lieben. (ach nee)
langatmig und viele viele nahaufnahmen von essenden mündern – nicht so meins.
einen satz fand ich jedoch nett: wenn du dich vor einem mann ausgezogen hast – ist er dann jemals wieder gegangen? (sinngemäß)
natürlich nicht.
aber ich muss ihn ja erstmal bis ins bett bekommen. hmpf.

und ja, frau sollte sich selber wohl fühlen, nicht für männer/die gesellschaft/schwiegermütter abnehmen usw usf blablablasülz.
ganz ehrlich: in einer welt ohne männer wäre ich kugelrund, haarig, ungeschminkt, ungewaschen. (ok, nur, wenn ich auch nicht arbeiten müsste.)
wohl würde ich mich dabei aber vmtl auch nicht fühlen.

ernährung kleiner menschen ist hier natürlich auch ein thema.
inzwischen bin ich da relativ entspannt, aber manchmal sind andere noch entspannter, für mich zu entspannt.
thema saft: herr schinken hat von nem kumpel selbst gekelterten (?) apfelsaft bekommen, also voll bio, sozial korrekt und pipapo.
trotzdem bin ich eigentlich großer verfechter von wasser für kinder, statt getränken mit geschmack.
der rest der welt findet das quatsch und eigtl find ichs auch mies, mein armes kind bei wasser+brot zu halten.
aber dennoch…

jetzt auch ma samstachs

heute waren wir bei suppe&mucke, hier im kiez.
fand schon das 3. mal statt, bisher waren wir aber irgendwie immer verreist ;(
meine meinung: absolut ungeeignet für kleine kinder. (wirklich kleine)
zu laut, zu voll.
war irgendwie zu erwarten, aber doch frustrierend.
die musik war so gar nicht meins, aber auch das war vorauszusehen.
suppe hab ich keine gegessen, denn mich ne halbe stunde kind vorne dran klebend für ein schüsselchen anzustellen, hätte weder mir noch umstehenden spaß gemacht.

daher gabs zum abendbrot quarkspeise mit obst – lecker!
nachdem ich heut ne stunde gesportelt habe, war das figurtechnisch ein guter tag!

und nun liegt das igelchen friedlich schnaufend neben mir und verarbeitet den aufregenden tag.
in letzter zeit geht er echt super ins bett.
spielt rum, rollt durchs bett, erzählt…irgendwann wird er gnatschig, grabscht nach der brust, dockt an, rollt sich nochn bisschen hin&her und dann schläft er einfach.
traumhaft.
kein vergleich zu den früheren abenden, an denen man ab 19.00 uhr ängstlich auf die heutigen ausmaße des dramas gewartet hat.
gott, was haben wir geheult! schlimm war das, echt…
der arme wurm tat mir so unendlich leid in seiner hysterie, wir waren so hilflos.

eine gute freundin hat die tage ihr erstes kind bekommen.
trotz aller freude, kommt bei mir viel wehmut und trauer hoch.
so vieles ist anders gelaufen, als gedacht.
die letzten wochen vor tag x waren hektisch, unruhig, alles musste auf den letzten drücker fertig werden.
die geburt war ok, aber halt bei weitem nicht dass, was ich geplant hatte.
fast alles, weshalb ich nicht ins krankenhaus wollte, ist eingetreten.
ungenügende betreuung unter der geburt, die wochenstation war ein einziger kampf.

im wochenbett hatten wir zu viel besuch. definitiv.
und zu viele leute, die dumm gequatscht und mich damit genervt haben.
mitm stillen hats anfangs ganz schön gehapert, wir haben 1 woche per fingerfeeder zugefüttert.
entgegen meiner überzeugungen.
krank war ich, hatte mehrere tage 40grad fieber, die ganze zeit angst, dass die milch weg bleibt.
immer trinken, trinken, trinken und nebenbei hoffen, dass der igel gesund bleibt.

die hoffnung „nächstes mal wird alles anders“ hilft mir nicht.
auch dieses mal sollte ja schon alles anders werden.
trotzdem kann ichs kaum erwarten, nochmal schwanger zu werden und gebären zu können.
vielleicht heilt das ja ein wenig?

naja, ich hoffe, ich kann meine missgunst verbergen, wenn ich den ersten besuch antrete.
böse bin ich, ich weiß.

habse neulich wieder ausgepackt zum globuli-machen lassen.
ein nettes wiedersehen 🙂

soll/kann/muss ich…?

tadaaaa – heute sind schon das tracy-anderson-30-tage-buch und die nach-der-schwangerschafts-dvd angekommen. theoretisch könnte ich also direkt loslegen. so richtig traue ich mich nich, aus angst zu versagen…

da gibt es einerseeits das zeitproblem: nie, nie, nie und nimmer schaffe ich es, pro tag 1 std zeit für mich ( = spocht) zu haben. vlt 3x die woche…und dann müsste herr schinken auch nach wie vor beinahe sämtliche mahlzeiten für mich zubereiten. und für sich dann vmtl extra kochen, da ist er ja doch immer etwas schnäckisch 😉

2. meine milchproduktion (dass ich sowas einmal „sagen“ würde – abgefahren). wenn wegen viel sport, wenig essen, was-auch-immer da iiirgendwas ausm rhythmus gerät würde ich mir in den arsch beißen! schreiendes, weil hungriges kind, mit pulver-milch anfangen oder sonst was fürn drama. ganz ehrlich: das wäre mir kein traumkörper der welt wert!

 

naja, durch den abendlichen süßigkeiten-verzicht und auch sonst mal etwas maß halten sind schon 2kg runter…eigtl nur noch 2 weitere to go, aber ich befürchte der schwabbelbauch ist dann immer noch an ort und stelle (seit jahren mein ständiger begleiter). und der dellen-arsch nebst fledermaus-armen auch…

 

wäre ich konsequent würde ich einfach die nach-schwangerschafts-dvd anfangen, aber in jeder freien minute bin ich momentan am aufräumen, da montag die zukünftigen praxis-mitfrauen kommen und ich ja eine perfekte wohnung inszenieren muss.

vlt dann also einfach ab montag regelmäßiger spocht…neben den 1000 anderen projekten, die ich in meiner raren freizeit realisieren will…und so verzichte ich also erstmal auf den versprochenen ultimativen designer-body, vlt nehm ichs im august in angriff.

 

so long – ich futter noch schön meinen beeren-quark (nur 6 TL zucker – im normalfall wärens EL!), dann schnell augen zu, morgen früh ist bestimmt wieder jemand früh wach ;P

 

 

aso: haben heut dem igelchen son pups-kissen „vorgespielt“  – alter hat der gelacht! zum fressen! dafür schläft er nun äußerst unruhig und ich kann mich keine 5 min aufrichten, schon quengelt er nach der brust…aber das wars wert!

dies und das

irgendwie bin ich immer noch auf der suche nach einem passenderen theme für den blog…es hapert wohl aber an meiner technischen unlust, denn die „outfits“, die mir gefallen haben wesentliche dinge nicht dabei und ich bin einfach unfähig, weiteres hervorzuzaubern, als auf den ersten blick sichtbar ist. punkt. satzende. endlich.

und mit diesem zeilenabstand kämpfe ich auch noch.

 

so, nun wieder belanglosigkeiten aus dem alltag.

aufm balkon blühen alle sonnenblumen. aha.

die beikost-einführung zieht sich. glibschiges, weiches mag der igel nicht anfassen, heisst: meine hand dient als gabel und dann lutscht er auch mehr oder minder begeistert am dargebotenen essen. heute gabs nen stück reiswaffel, das konnte männchen auch kurz mal in die hand nehmen, bevor es in hohem bogen auf den boden gepfeffert wurde.

und ich entrümpele gerade die wohnung, dass zieht sich. jeden tag geht der herr vater mit dem herrn sohnemann 1,5-2 std spazieren und in dieser zeit kraucht die frau mama in alle ecken und zerrt den ballast des letzten halben jahres hervor. einige schätze werden geborgen, aber hauptsächlich wandert viel müll in die tonne. das beistellbettchen ist nun schon fast wieder als solches erkennbar, auch ganz nett.

zuum abendbrot gabs hefeklöße – für mich ursprünglich mit mohn. nachdem dieser aber irgendwie schon dezent muffig geschmeckt hat und ich dann ne made aus der packung hab kriechen (oder krabbeln sie?) sehen, bin ich recht schnell zu vanillesoße umgeschwenkt. schade, nun schwimmen noch reste der 2 3/4 hefeklöße im klo und sehen aus wie verwesende körperteile.

kontrastprogramm: habe mir nun über den amazonas-versand 2 tracy-anderson fitness-dvds bestellt. gwyneth – zieh dich warm an! das 30-tage-programm schiebe ich allerdings erstmal nach hinten, nicht aus faulheit, sondern weil mir das nach einigem nachdenken für meine milchproduktion doch zu heikel ist. erstmal so ein wenig sporteln wird wohl auch schon effekte zeigen. zumal ich hungrig sehr zu zusammenbrüchen und wutanfällen neige, momentan vlt eher ungünstig, da dass eh schon häufiger mal eintritt. nunja, sobald die dvds da sind und ich beginne, werde ich berichten!

 

 

gestern hatte ich mir vorgenommen, hier auch mal etwas politisches reinzuschreiben, heute verläßt mich die lust schon wieder. bewegend finde ich z.b. die steigende zahl an schweren missbildungen bei den seit kriegsbeginn geborenen kindern in fallujah. natürlich alles rein zufällig…wer mag, recherchiert dazu mal ein bisschen.

kein schönes thema zum abend, wenn das eigene gesunde, wohlgenährte kind sich friedlich schlafend an meinen mit hefeklößen (und maden) gefüllten bauch kuschelt…

nachtrag

während ich mir dönerreste aus den tiefen meines BHs pule fällt mir auf, dass ich das mitm zeilenabstand immer noch nicht hinbekommen habe…obs am theme liegt? you’ll never know…

 

und eigentlich wollte ich heute (es ist schon morgen, ich weiß, man beachte die uhrzeit) auch noch über mein gewicht schreiben…mach ich jetzt noch kurz: immer noch 4kg mehr als vor der schwangerschaft! nicht weltbewegend, aber auf die dauer…2kg davon stecken bestimmt auch in meinen milchtüten, tropsdem wirds mal zeit für ne diät!

irgendwann…

momentan gibts einfach noch zuviele ausreden, u.a. meine unlust.