Mal wieder…

Urlaub. Seit offiziell gestern sogar. Schön ist das.
Aufgrund momentanen Geldmangels verbringen wir den momentan noch in der Stadt und schwitzen uns einen ab.
Vielleicht komme ich dann aber auch mal zu was, sonst verbringen wir irgendwie nie so viel freie Zeit in unserer Wohnung.
Gestern hab ich schon Bücher aussortiert und online vertickt, nun bin ich gespannt, ob da genau die Unsummen bei rumkommen, die mir vorher auf dem Bildschirm präsentiert wurden.
Sonst winkt das übliche: gründlich aufräumen, die Steuer machen, Geburtstagspäckchen verschicken, Eis essen gehen..
Jetzt muss es nur noch 10°C kühler werden (Jahaaaa, hasst mich ruhig alle, aber ich wünsche mir tatsächlich gediegene 25°C! T-Shirt und kurze Hose-Wetter statt klitschnasse sich in die Poritze windende Hotpants und Tops, die mehr präsentieren als ich will, sobald ich mich bücke.) und ich bin sicher sofort wieder in der Lage mich zu bewegen und halbwegs klar zu denken.

Vielleicht schaffe ich sogar mal wieder ein paar Blogposts, wenn das Kindchen seinen schwitzigen Mittagsschlaf hält. Wer weiß, wer weiß…

alles oder nichts

tjaja, das leben.

im urlaub waren wir (mit kühen, luft und zeit).
plätzchen gebacken haben wir, gefühlte 10 bleche (vegan, gf, sojafrei usw usf..trotzdem lecker).
die steuererklärung hockt mir im nacken (2012 natürlich), der übliche bürokram sowieso.

und irgendwie vergingen so die tage.

bisschen was passiert im kopf ist auch:
am ersten nach-urlaublichen arbeitstag stand für mich fest, dass es „so“ nicht weiter gehen kann.
ab oktober nächsten jahres möchte ich gern studieren. mir ist auch fast egal was..(nein, nicht wirklich, aber ich habe breitgefächerte interessen). meine geldsorgen, betreuungsnöte und was da noch so auftaucht, werde ich dann klären, sonst mache ich es ja nie. erstmal anfangen. wenn das alles so klappt, wie gehofft, steht damit auch ein umzug in eine andere stadt bevor, damit verbunden kitawechsel, pipapo. irgendwie kann ichs kaum erwarten und gleichzeitig gruselts mich. vor allem ein eventueller kita-wechsel geht mir sehr ans herz, aber wir werden sehen, wie ich das alles organisieren kann.

der igel quatscht mir inzwischen ein ohr ab, singt mit viel hingabe (bis vor nem monat war er in der hinsicht ausschließlich konsument) seine lieblingslieder und ich überlege, meine gitarre mal wieder neu zu besaiten, damit wir ein bisschen housemusic machen können.
außerdem war er krank und daher viel mit mir zuhause, ich habs genossen und den haushalt mal ein wenig in schuss gebracht. (betonung liegt auf dem „wenig“, is klar..)

die tatsache, dass weihnachten in genau zwei wochen ist, ich bis dahin noch ne ganze menge basteln muss, diese fucking steuer fertig machen, dringend rechnungen schreiben und meine papiere ordnen (zwei bäckerkisten uah), stresst mich etwas.
nicht so sehr, dass ich nicht mal wieder nen blog-eintrag verfassen würde…;)
aber morgen fang ich an!

in diesem sinne: bis bald!

bilder im kopf

herr schinken fährt ab morgen zwei wochen segeln.
braucht ja auch mal dringend nen bisschen entspannung der gute, war ja schon echt stressig, mich zu pflegen.
naja, ich gönns ihm nicht.

für mich bedeutet das zwei wochen kind und arbeit komplett alleine rocken, ohne plan b.
das sitzt mir doch etwas im nacken, denn nochmal arbeitsmäßig ausfallen ist so überhaupt gar nicht drin.
worst-case-scene: kind krank.
gestern abend sah der igel echt grottig aus, war heiß und überdreht.
heut ists schon wieder etwas besser, nur die nase läuft jetzt ohne unterlass.

bitte, bitte liebes wesen du da oben, mach, dass das schon alles war!

in der nacht habe ich dann hin und her überlegt, was, wenn das jetzt wirklich mehr wird?
babysitter einkaufen, der 9std am tag das kranke kind hütet?
das kind mit nurofen vollstopfen und whoey – kita, wir kommen? (hab ich neulich gelesen und fands abartig. heut nacht wirkte es dann doch irgendwie verlockend…)
das kind ins auto setzen, zu den hausbesuchen hochflitzen und hoffen, das er alles verschläft? (scherz! ja wirklich!)

nein, es wird einfach nicht passieren.
ich werde alle meine termine schaffen und der igel bleibt gesund.
basta.

und weil ich auch nochmal in den urlaub fahren will:
kennt eineR von euch ne schöne ferienwohnung an der ostsee?
vorzugsweise aufm darß, in kinder-lauf-nähe zum strand und bezahlbar. (haha, ich weiß)
als finderlohn gibts dann ende november hier schöne fotos von uns am meer 🙂

der ublap ist vorbei. endgültig.

ihr merkts mal wieder: keene zeit für nüscht.
die wohnung verkommt aufs neue, gekocht wird, was schnell geht, nicht zwingend zum arterhalt notwendiges wegrationalisiert (u.a. der blog).
die arbeit hat mich wieder voll vereinnahmt.

ich warte auf den prinzen mit seinem gaul.
der mit mir weitere 4 kinder zeugt, in einem schloss im grünen residiert und so viel geld hat, dass ich dem hausfrauen-dasein frönen kann.
ganz ehrlich: das wäre echt mein traum. lohnarbeit bräuchte ich nicht, um glücklich zu sein.
meine tage wäre ausgefüllt mit spinnen, stricken, häkeln, malen, fotografieren, nähen, kochen, backen, basteln, gärtnern.
die wohnung wäre einigermaßen in schuss.
meine nerven stark wie draht.
und wenn mir gar nix anderes mehr einfallen würde, säße ich in einer ecke meines riesen-gartens und läse ein buch. oder zwei.

hachja.
mit speck fängt man mäuse.
womit einen prinzen?

lebenslust!

der „ublaup“ war fantastisch.
grün, frei, weit.

die zeit mit dem igel war fantastisch.
so ne survival-trips a la „zu zweit spät abends noch flugzeug fliegen“ schweißen doch irgendwie nochmal ganz anders zusammen als unser alltagstrott. (und der igel erzählt immer noch wie weeeiiiit hooooch er war)

es gab zwischendrin auch kritische phasen, da ich das erste mal seit längerem wieder komplett 24/7 für 10 tage fürs kindliche wohl zuständig war. (das unser leibliches wohl immer noch nicht wirklich lecker gestillt werden kann, trug manchmal sehr zur grottenlaune bei.)
die haut ist leider auch wieder explodiert, das schlägt mir auch immer aufs gemüt und lässt mich verzweifeln.

trotzdem alles in allem ne runde sache.
ich bin wieder ganz frisch verliebt in den kleinen kerl.

das ankommen im moloch fiel mir sehr schwer.
mein kopf ist voll mit arbeitswust und alltagsdingen, während mein herz nach grüner freier weite schreit.
möglichst weit weg von hier.

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mitten am/im scharmützel

am wochenende waren wir mit einem teil der familie in einem ferienhäuschen.
sehr, sehr hellhörig und absolut nicht kleinkindtauglich.

mein (24jähriges, studentenlebenlebendes) schwesterherz wurde daher sonntag morgen gegen 7.00uhr durch zwei zimmer mit dem ersten DREI-WORT-SATZ des igels geweckt.
„LIEBLINGSTANTE!?! BÄR FUNNE!!!!!“ (= chatall-inge, ich habe hier einen [unsagbar hässlichen] teddybären gefunden, möchtest du nicht jetzt sofort aufstehen und mit mir spielen?)

yes!
mist, dass wir schon letzte woche u7 hatten, sonst hätten wir damit sicher derbe angeben können.

alles neu macht der januar

ein schönes wochenende im elbsandsteingebirge liegt hinter uns.
die gesamte großfamilie war da (20 leute von 1-75jahren), dem igel ist vor lauter spaß fast der arsch geplatzt, ich war mega-entspannt, wir waren wandern (4 (!) stunden den kerl aufm arm schleppen, weil er nicht in die manduca wollte und alle, die vorher groß getönt haben bzgl tragen-helfen auf einmal weg waren. nur noch die uroma + ich mitten zwischen den bergen…mir zittern immer noch die arme!), wurden bekocht, haben lange geschlafen, gequatscht, abgehangen, hühner+emus angeguckt,…tolle sache.

clan-leben wie von nicola vom artgerecht-projekt beschrieben par excellence, da alle auch noch irgendwie verwandt, irgendeiner hatte immer bock auf kinderbespaßung, verpflegung, der rest konnte dann einfach mal nichts machen.

umso unschöner das ankommen wieder hier: 4 wände, eine frau, ein kind, viel arbeit, wenig zeit, schnell schnell schnell. dicke luft zwischen herrn schinken und mir, nachm feierabend keinen bock auf irgendwas.
ein haus-wohn-projekt muss her!

stattdessen stelle ich mich am freitag bei einer hausverwaltung für ne 2-zimmer-wohnung vor.
20qm mehr als jetzt, 3 straßen von der praxis entfernt, 10min mitm fahrrad zur kita (die jetzt auch bald anfängt), viel grüner, ruhiger…und luxuriöser.
vorbei sind dann die zeiten, als ich ungeschminkt mit kleckerhose aufm spielplatz rumgammeln konnte, denn hinter jeder ecke könnte die luxusmuddi lauern, die ich gerade betreue.
zur nächsten party fährt dann nur im 20min-takt die straßenbahn, nachts am wochenende gar nicht.
(aber hey, für einmal im monat maximal ist das auch tolerierbar.)
so richtig überzeugt bin ich nicht.
wegziehen kann ich ja aber immer noch.

so ein bisschen hoffe ich also, dass die mich dann doch nicht wollen.
trotz abgezogener dielen und stuck.

back to life

nass wars.
sehr nass.

schade.

wir waren an der ostsee im urlaub, 5 tage in nem kleinen häuschen.
buchstäblich nur in dem häuschen, es hat so ziemlich ohne unterlass geschüttet.
ab und zu auch mal nicht – dann herrschte ein erfrischender sprühnieselregen.
im regen mit kind in der trage spazieren gehen ist ohne regen-cover unpraktisch.
das cover wollte ich aber erst zum herbst hin nähen, wer ahnt denn schon, was das für ein sommer wird?!?

schade auch, dass die hinfahrt mit nicht gern-auto-fahrendem baby eine echte tortur war.
und die rückfahrt mit 6 std (für 350 km) zwar besser, aber auch alles andere als entspannt.
nochmal machen wir das nicht, am ende sind alle fertig und brüllen.

ursprünglich wollten wir 10 tage bleiben, leider gabs ein kommunikatives missverständnis und so blieben uns nur noch 5 tage.
noch ärgerlicher, da ab heute die sonne knallt.
ich hasse sommer in der stadt, abgrundtief.

und außerdem bin ich urlaubsreif.